Da weitermachen, wo andere aufhören

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Biegen ist ein Handwerk und Bieger sind wahre Fachleute. Das Biegehandwerk lernt man schließlich nicht von heute auf morgen. Deshalb investiert die Firma BestBend im großen Stil in die kontinuierliche Fortbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie in die Entwicklung neuer Techniken und Maschinen. Heute bewirbt der Experte aus Heist-op-den-Berg seine Technik, mit der sich komplexe Biegearbeiten erfolgreich ausführen lassen. BestBend ersetzt dabei Sand durch Flüssigmetall, wodurch die Profile während des Biegens nicht brechen.

Biegen ist ein ganz spezifisches Handwerk, das Konzentration und Fachwissen erfordert, aber auch die allerneuesten Techniken und Maschinen. BestBend biegt schon seit rund 42 Jahren vor allem Aluminiumprofile, Balken, Rohre und Schienen. „Wir haben mit dem Biegen von Leitplanken und Profilen für Fenster und Türen begonnen, zuerst mit einer, später mit zwei Maschinen. Diese Expertise setzen wir heute mit fünf Maschinen für alle möglichen Biegearbeiten ein, von einfachen bis zu komplexeren Fenstern und Türen, von Schienen bis zu Profilen für Vorhangfassaden. Wir führen diese Arbeiten für  die unterschiedlichsten Branchen aus“, sagt Managing Director Rudi Vandevoordt. „Unsere Bieger sind echte Fachleute, die mindestens vier Jahre benötigen, um alle Kniffe des Fachs zu erlernen. Wir machen da weiter, wo andere aufhören. Wir beschäftigen uns nicht nur mit Standard-Biegearbeiten, sondern vor allem mit außergewöhnlichen Projekten, die nicht jede Biegerei umsetzen kann.“

Sand oder Flüssigmetall
Architekten und Bauherren verschieben immer wieder die Grenzen und wollen komplexe, oft nahezu unausführbare Konstruktionen in ihren Projekten verwenden. Genau für diese besonderen Projekte möchte BestBend auch eine Lösung bieten.

„Bei Standard-Biegearbeiten werden die meisten Aluminiumprofile mit Sand gefüllt, aber manchmal ist die Biegearbeit so komplex, dass mit Sand gefüllte Profile beim Biegen brechen. Wir bieten eine alternative Lösung, die diese Gefahr vermeidet. Wir füllen die Aluminiumprofile vor dem Biegen vollständig mit Flüssigmetall. Metall ist stärker als Aluminium und beim Biegen nicht leicht zu brechen“, erklärt der Managing Director. „Die Profile werden zunächst aufgewärmt, danach mit Flüssigmetall gefüllt und zum Schluss mit Wasser abgekühlt, sodass sie bereit für den Biegeprozess sind. Nach dem Biegen werden sie wieder aufgewärmt, damit das Metall wieder flüssig wird und aus den Profilen fließt. Das Flüssigmetall bleibt immer unter Wasser und kann daher kontinuierlich wiederverwendet werden. Für diesen Prozess entwickelten unsere Mitarbeiter eine einzigartige Maschine mit einem 5 Meter großen Bleibehälter und einem entsprechend angepassten Steuerungssystem. 

Amsterdamer Danzigerkade als Visitenkarte
BestBend setzt schon seit einigen Jahren die Technik mit Flüssigmetall für komplexere Biegearbeiten ein, unter anderem für Prestigeprojekte in Amsterdam wie Hudson Bay und verschiedene Fassaden an der Danzigerkade. Insbesondere diese letzteren Projekte, ausgeführt in enger Zusammenarbeit mit dem Fassadenbauunternehmen Aluverre, sind eine Visitenkarte für das Unternehmen. „Wir haben zuerst die gebogenen Fassadenprofile für DK4 geliefert und montiert, wonach sofort eine Bestellung von geraden Fassadenprofilen für das zweite Projekt, DK125, eingetroffen ist“, erklärt Rudi Vandevoordt. „Zu guter Letzt haben wir für DK85, das gemeinsam mit DK125 ein großes Bürogebäude bildet, außergewöhnlich große Profilkonstruktionen mit elf Meter langen gebogenen und zwei Meter langen geraden Profilen hergestellt. Das Verfahren mit Flüssigmetall als Füllung war ausschlaggebend, um ein derart komplexes Projekt erfolgreich umzusetzen.“ 

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